Entwurf und Modellentwicklung
Modelle aus Ton und Gips
Um stark verwitterte oder verlorengegangene historische Skulpturen, Wappen und Ornamente wieder herzustellen, ist die Entwicklung eines 1:1 Modells aus Ton oder Gips notwendig. Vorabentwürfe werden meist in einem kleineren Maßstab erarbeitet.
Schlusssteine und Wappen für die Anna - Ebert - Brücke Magdeburg
Im Rahmen der Sanierung der Anna-Ebert-Brücke in Magdeburg konnten für die Rekonstruktion mehrere Schlussteine und Wappenkartuschen verschiedene Modelle aus Gips entwickelt werden. Zwei „Nereiden“ und ein „Sterbender Krieger“ als Schlussstein und die Motive „Efeu“ und „Schleswigsche Löwen“ sind bei der bildhauerischen Auseinandersetzung entstanden.
Ziervasen, Kapitelle und Kreuzblumen
Für den Innenhof des Dresdner Residenzschlosses wurden nach historischem Bildmaterial Pilaster-Reliefe und Kapitelle zuerst aus Ton modelliert, dann abgeformt und schließlich aus sächsischem Sandstein gehauen.
Putten für Brunnen
In der Gartenanlage von Schloss Unterleiterbach wurde eine Originalfigur von Barockbildhauer Peter Wagner ca. 6:1 vergrößert und als zentrales Brunnenmotiv verwendet. Mittels Lotrahmen wurde für die Vergrößerung zuerst ein Model aus Gips entworfen und dieses dann aus Sandstein gefertigt
Für die Neugestaltung des Marktbrunnens in Salzmünde wurden verschiedene Ideenskizzen ausgearbeitet, verschiedene Modelle aus Ton und Gips entwickelt und final aus Kalkstein gehauen bzw. kopiert.
Neuer Wasserspeier für die Stadtkirche Freyburg
Für die Stadtkirche Freyburg konnten mehrere modern gestaltete Wasserspeier entworfen und umgesetzt werden. Nach vielen zeichnerischen Entwürfen und kleinen Vormodellen, wurden schließlich neun 1:1 Modelle aus Ton modelliert und abgeformt. Nach diesen Modellen entstanden schließlich Wasserspeier aus Kalkstein.